Existenzgründungsberatung

Zuwendungen zur Förderung von Beratungen - Beratungsprogramm Wirtschaft NRW (BPW)
GRÜNDUNGSBERATUNG

Die Gründungsberatung befasst sich mit der Entwicklung, Prüfung und Umsetzung von Gründungskonzepten vor der Realisierung mit dem Ziel der Gründung oder Übernahme eines Unternehmens.


Förderkonditionen:
Eine Gründungsberatung kann mit bis zu 4 Tagewerken, bei Betriebsübernahmen mit bis zu 6 Tagewerken innerhalb von 12 Monaten gefördert werden. Die Zuschüsse betragen für die Gründungsberatung 50 % eines Tagewerksatzes, maximal jedoch 400 €. Bezieher von Arbeitslosengeld II sowie Hochschulabsolventen und Berufsrückkehrende mit vergleichbarer Einkommenslage haben die Möglichkeit einen erhöhten Fördersatz von 80 % des Tageswerksatzes für in Anspruch genommene Beratungen zu erhalten, maximal jedoch 400 €. Für Gründerinnen und Gründer, die Arbeitslosengeld I und II beziehen bzw. eine vergleichbare Einkommenslage nachweisen besteht die Möglichkeit der Förderung einer „Zirkelberatung“, d.h. eine Kombination aus Gruppen- und Einzelberatung für mindestens vier, maximal sechs Personen. Bei Zirkelberatungen beträgt der Zuschuss max. 500 €. Der Eigenanteil des Zuwendungssempfängers beträgt mind. 150 €.

 
POTENZIALBERATUNG

Die Potenzialberatung soll Unternehmen und Beschäftigte dabei unterstützen, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung zukunftsorientiert zu sichern und auszubauen. Methodisch soll die Potenzialberatung Unternehmen befähigen, mittels einer beteiligungsorientierten Analyse ihrer Schwächen und Erfolgspotenziale einen Handlungsplan zur Optimierung betrieblicher Abläufe zu entwickeln und erste Umsetzungsschritte einzuleiten.

Förderkonditionen:
Bei Betrieben bis 49 Beschäftigten umfasst die Förderung der Potenzialberatung 3 bis 10 Beratungstage (Tagewerke in Unternehmen), bei Betrieben ab 50 Beschäftigten 3 bis 15 Beratungstage. Bei der Potenzialberatung werden pro Beratungstag 50% der tatsächlichen Kosten, höchstens jedoch 500,-- € erstattet.

Intensivberatung im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms des Landes NRW

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Belegschaftsinitiativen werden durch professionelle externe Beratungsleistungen dabei unterstützt, akute Krisensituationen zu überwinden und notwendige Restrukturierungsmaßnahmen einzuleiten. Insbesondere Belegschaftsinitiativen soll die anteilsmäßige Übernahme bzw. Fortführung von krisengeschüttelten Unternehmen erleichtert werden.

Was wird gefördert?
Die Intensivberatung richtet sich an Unternehmen, die länger als 3 Jahre am Markt vertreten sind und aufgrund externer Ereignisse, wie z. B. Forderungsausfall, Wegbrechen eines Großkunden, Umsatzeinbruch etc., in eine existenzbedrohende Krise (erheblicher Eigenkapitalverlust) geraten sind. Durch sachverständige externe Berater werden in einer betriebswirtschaftlichen Analyse kurzfristig Maßnahmen wie Entschuldungs-, Sanierungs- und Finanzierungspläne entwickelt, die auf noch vorhandenen Stärken des Unternehmens aufbauen und eine realistische Fortführungsperspektive aufzeigen sollen.

Wie hoch wird gefördert?
Unternehmen erhalten einen 50%igen Beratungskostenzuschuss zu einem max. Tageshöchstsatz von netto 1.250,- EUR. Bei Belegschaftsinitiativen wird bei einem max. Tageshöchstsatz von 1.000,- EUR (plus MwSt.) eine Förderung in Höhe von 80% gewährt. Grundsätzlich werden zunächst 5 Tagewerke für die Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie gefördert, an die sich eine mögliche zweite Phase zur Umsetzungsberatung mit 10 Tagewerken anschließen kann.